Von Verkauf zu Entscheidung: Was zwischen den Zeilen steht
„Viele lassen sich vom Preis im Exposé abschrecken“, sagt Fuat Akar. Dabei sei der Preis nur ein Vorschlag. „Eine Einladung zum Gespräch.“ In der Welt der Akars beginnt der Wert einer Immobilie nicht beim Quadratmeterpreis, sondern bei der Frage: Warum wird verkauft? Ein Paar, das sich trennt. Eine Erbgemeinschaft, die Angst vor Verantwortung hat. Ein Mensch, der auswandert. Hinter jeder Anzeige steht ein Mensch, der loslassen will – oder muss.
Seit 2014 begleiten Fuat und Marta Menschen auf dem Weg zur finanziellen Selbstbestimmung. Was als Beratungsmodell für mittelständische Unternehmer: innen begann, wurde zu einem Mentoring-Programm, das heute Selbstständige, Angestellte und Familien begleitet. Ihr gemeinsames Ziel: finanzielle Freiheit – durch Immobilien, Börse, Unternehmertum. Doch im Zentrum steht nicht der Profit. Sondern der Mensch oder die Familie.
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Fuat und Marta Akar: Ein Gefühl entscheidet, Vertrauen verkauft
„Im Einkauf liegt der Gewinn“, sagt Marta Akar. Das meint nicht: billig kaufen. Sondern: klug kaufen. Einfühlsam, respektvoll, strukturiert. Denn wer versteht, worum es dem Verkäufer geht – wer zuhört, statt nur zu verhandeln –, kann echte Lösungen anbieten. Und genau das ist die Stärke ihrer Mentees. „Wir zeigen ihnen nicht nur, wie man rechnet“, sagt Marta. „Wir zeigen ihnen, wie man sich begegnet.“
Das beginnt bei der ersten Besichtigung. Während andere auf Mängel und Mietrenditen achten, bauen die Akars auf Beziehung. „Es geht darum, beim ersten Termin eine Verbindung herzustellen“, sagt Fuat. „Nicht um zu gefallen, sondern um zu verstehen.“ Diese Haltung wirkt. Immer wieder berichten Mentees davon, dass sie den Zuschlag bekamen – obwohl sie nicht das höchste Gebot abgegeben hatten.
Denn viele Verkäufer entscheiden nicht für den besten Preis. Sondern für das beste Gefühl. „Wir erleben oft, dass ein Eigentümer sagt: Bei Ihnen weiß ich, dass die Immobilie und unsere langjährigen Mieter in guten Händen sind“, erzählt Fuat. Solche Momente lassen sich nicht erzwingen. Aber man kann sie ermöglichen – mit Aufrichtigkeit, Geduld und Präsenz.
Vom ersten Eindruck zur ersten Million
Damit Präsenz wirkt, trainieren die Akars mit ihren Teilnehmern weit mehr als nur Kalkulationen. Es geht um Auftritt, Körpersprache, Energie. Um die Fähigkeit, einen Raum zu betreten und eine klare, authentische Ausstrahlung zu zeigen. Und darum, zu wissen, was man wirklich will. Denn eine Immobilie ist nicht nur ein Objekt. Sie ist ein Mittel zur Entscheidung.
Wer diese Entscheidung bewusst trifft, muss keine Unsicherheiten kompensieren. Sondern kann sich strategisch bewegen. Das zeigt sich etwa in der Finanzierungsstrategie der Akars: die 110-Prozent-Finanzierung. Wenn Lage, Substanz, Miete und Entwicklung stimmen, lässt sich eine Immobilie auch ohne Eigenkapital finanzieren – inklusive Nebenkosten. Vorausgesetzt, das Konzept überzeugt. Nicht durch große Worte, sondern durch Substanz. Durch Weitsicht. Durch Professionalität. Und natürlich durch eine überzeugende Persönlichkeit.
„Wer diese Strategien beherrscht, druckt im wahrsten Sinne des Wortes Geld“, sagt Fuat. Was kühl klingt, meint nichts anderes als: Wer klug plant, gewinnt Freiheit. Denn viele ihrer Mentees erleben genau das: Nach dem ersten oder spätestens zweiten Mehrfamilienhaus, wenn die Mieteinnahmen das frühere Gehalt übersteigen, kündigen sie ihren Job. Nicht aus Trotz. Sondern aus Klarheit.
Klarheit ist ein zentrales Motiv in der Akar-Welt. Klarheit über die eigene Rolle. Die eigenen Fähigkeiten. Die eigenen Ziele. Deshalb ermutigen sie auch, keine Angst vor Größe zu haben. Während andere empfehlen, mit kleinen Eigentumswohnungen zu starten, bestärken sie zum Denken in größeren Maßstäben: Mehrfamilienhäuser. Nicht aus Größenwahn, sondern aus Effizienz.
„Ein Mehrfamilienhaus, das seit 1995 pausenlos vermietet ist, wird morgen nicht in sich zusammenstürzen“, sagt Marta. Die Aufgabe sei nicht, jedes Detail zu kontrollieren – sondern das große Ganze zu gestalten. Wer das versteht, kann nicht nur skalieren, sondern auch steuern: steuerlich, wirtschaftlich und menschlich. Einige Mentees schaffen es, durch gezielte Strukturierung der Investments und Finanzierungen mehrere Jahre steuerfreie Mieteinnahmen zu erzielen. Nicht durch Tricks, sondern durch Wissen.
Doch auch das Wissen allein ist nicht entscheidend. Es geht um den Mut, zu handeln. Und den Mut, sich selbst zu erlauben, Eigentum nicht als Bürde zu sehen – sondern als Möglichkeit. „Das Ziel ist nicht die Immobilie. Das Ziel ist die Freiheit“, sagt Marta. Und diese Freiheit ist für sie nichts Abstraktes. Sondern etwas Greifbares. Ein neuer Tagesrhythmus. Eine andere Haltung zurzeit. Eine andere Form, Verantwortung zu leben.

