Zwar sind Apotheken voll mit sogenannten Antihistaminika, welche die Symptome eines Heuschnupfens – oder, medizinisch, einer allergischen Rhinokonjunktivitis – lindern sollen, doch wirken diese meist nur kurzzeitig und bringen oft Nebenwirkungen wie beispielsweise Müdigkeit mit sich. Es ist daher kaum verwunderlich, dass viele Heuschnupfen-Betroffene eine deutliche Einschränkung ihrer Lebensqualität beklagen.
Doch nun kommt neue Hoffnung aus der Forschung!
Kijimea gelingt Forschungsdurchbruch
In einer kürzlich an der Berliner Charité durchgeführten und im renommierten Journal Allergy veröffentlichten Studie konnte das bekannte Münchner Probiotika-Unternehmen SYNformulas einen bahnbrechenden Erfolg verbuchen: Schon nach nur drei Tagen Verzehr des innovativen Mikrokulturenpräparats Kijimea Hypo zeigte sich bei fast 40 Prozent der Probanden mit mittel bis stark ausgeprägten Allergiesymptomen eine signifikante Linderung. Nach einem weiteren dreitägigen Zyklus stieg dieser Anteil auf über 60 Prozent.Bei einigen verschwanden die Symptome sogar vollständig. Besonders beeindruckend war, dass die positiven Effekte selbst fünf Wochen später noch nachgewiesen werden konnten! Weitere Studien sollen nun die langfristigen Effekte untersuchen.
Mehr zu Kijimea Hypo
Damit ist Kijimea Hypo das erste Bakterienprodukt mit einer nachgewiesenen Wirkung auf Heuschnupfensymptome auf dem Markt. Ein riesiger Erfolg, doch stellen sich viele Menschen die Frage: Wie kann das überhaupt funktionieren? Was haben Bakterien mit Allergien zu tun?
Um diesen Zusammenhang deutlich zu machen, muss zunächst ein genauerer Blick auf die Hintergründe von Allergien geworfen werden.
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Ursachen und Folgen von Allergien
Die direkte Ursache für Allergien, einschließlich Heuschnupfen, ist eine Überreaktion des Immunsystems. Es erkennt an sich harmlose Umweltfaktoren – wie Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern – als Bedrohung und reagiert mit den typischen allergischen Symptomen. Lange Zeit war unklar, warum das Immunsystem auf diese Weise reagiert.
In den 1980er-Jahren brachte der britische Epidemiologe David Strachan jedoch einen neuen Gedankenansatz: die sogenannte "Hygiene-Hypothese". Diese besagt, dass die verbesserten hygienischen Bedingungen der letzten Jahrzehnte dazu geführt hatten, dass Kinder weniger mit Bakterien in Kontakt kommen. Diese an sich positive und wichtige Entwicklung könnte nun dazu führen, dass sich das Mikrobiom, also die Bakterienlandschaft im Darm, nicht ausreichend entwickelt und diversifiziert.
Da die Darmbakterien jedoch eine wichtige Rolle bei der Immunregulation spielen, könnte dies eine wesentliche Ursache für den Anstieg von Allergien sein.
Zusammengefasst: Ein zu sauberes Umfeld könnte die Entwicklung von Allergien begünstigen.
Diese neue Hypothese verschaffte der Allergie-Forschung einen neuen Aufschwung. In den folgenden Jahren konnten mehrere Studien dann eindrucksvoll Belege für den Zusammenhang zwischen Darmmikrobiom und Allergien erbringen:
Eine Studie aus den USA untersuchte zum Beispiel, ob Kinder, die per Kaiserschnitt geboren worden waren, ein höheres Allergie-Risiko aufwiesen als Kinder, welche vaginal zur Welt gekommen waren. Die Theorie: Während einer vaginalen Geburt kommen Babys in Kontakt mit dem Mikrobiom der Mutter, welches wichtig für die initiale Besiedelung des kindlichen Darms ist.
Kaiserschnittkindern fehlt dieser Kontakt, entsprechend schwieriger gestaltet sich die Entwicklung des Darmmikrobioms, was wiederum die Entwicklung von Allergien begünstigen könnte. Und tatsächlich: In der Studie konnte gezeigt werden, dass Kaiserschnittkinder später mit einer fünfmal höheren Wahrscheinlichkeit Allergien entwickelten als Kinder, welche vaginal geboren worden waren.
Doch nicht nur die Geburt, auch die Lebensumstände während der Kindheit spielen eine erhebliche Rolle. Das konnte die sogenannte Bauernhofkinder-Studie zeigen. Dabei wurde anhand von über 100.000 Grundschulkindern aus verschiedenen Ländern gezeigt, dass das Aufwachsen auf einem Bauernhof einen langanhaltenden Schutz vor der Entstehung von Heuschnupfen bieten kann.
Der Grund hierfür ist, dass Kinder auf Bauernhöfen regelmäßig mit einer größeren Anzahl von Mikroorganismen in Kontakt kommen als ihre Altersgenossen in städtischen Gebieten.
Wenn der Zusammenhang zwischen Darmmikrobiom und Heuschnupfen also gut belegt ist, liegt nahe, dass die Zuführung von nützlichen Bakterien durch sogenannte Probiotika möglicherweise einen neuen Ansatz für Allergiker darstellen könnte. Bisherige Studien konnten jedoch keinen eindeutigen Nutzen solcher Präparate feststellen.
Doch warum?
So schaffte Kijimea den Durchbruch
Diese Frage hatte sich auch die Forschungsabteilung von SYNformulas, dem Unternehmen hinter Kijimea, gestellt. Um der Sache auf den Grund zu gehen, untersuchte sie die vorliegenden Studien genau und stellte dabei zwei elementare Punkte fest:1. Die meisten Studien wurden mit nur wenigen verschiedenen Bakterienstämmen durchgeführt. Wie die oben zitierten Studien jedoch zeigen, liegt der Schlüssel vor allem in der Diversität des Darmmikrobioms. Daher sollte auch ein entsprechendes Produkt eine möglichst hohe Bakterienvielfalt aufweisen.
2. Die Dosierung der untersuchten Präparate war vergleichsweise gering. Da das Darmmikrobiom selbst im Idealfall eine unglaublich große Anzahl an Bakterien enthält, sollte ein Bakterienpräparat ebenfalls eine möglichst hohe Dosierung aufweisen.
Auf Grundlage dieser Hypothesen entwickelte das Unternehmen das Produkt Kijimea Hypo. Dieses enthält ganze 53 verschiedene, sorgfältig ausgewählte und genau aufeinander abgestimmte Bakterienstämme in einer ungewöhnlich hohen Dosierung: Jeder dreitägige Zyklus liefert den Patienten mehr als 450 Milliarden koloniebildende Einheiten (KBE) – in etwa die gleiche Menge an Bakterien, die in 25 Kilogramm Joghurt enthalten ist.
Damit unterscheidet sich Kijimea Hypo in seiner Formulierung deutlich von den meisten handelsüblichen Präparaten.
Der Erfolg der oben genannten Studie scheint dem Hersteller recht zu geben.
Warum aber stellte sich nicht bei allen Probanden eine deutliche Besserung ein? Die Gründe hierfür werden in der künftigen wissenschaftlichen Arbeit zu untersuchen sein, ein Erklärungsansatz ist jedoch: Da Allergien multifaktoriell sind, können diese nicht in allen Fällen auf das Darmmikrobiom zurückgeführt werden.
Da für die deutliche Mehrheit der Betroffenen jedoch eine spürbare Verbesserung dokumentiert ist, scheint der neuartige Ansatz von Kijimea tatsächlich ein signifikanter Fortschritt zu sein.
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Kijimea – der Pionier in der probiotischen Medizin
Kijimea ist eine führende Probiotika-Marke aus Deutschland. Seit über einem Jahrzehnt forscht Kijimea im Bereich Darmgesundheit und Mikrobiom und entwickelt Präparate mit höchster klinischer Evidenz. Das Ziel von Kijimea: Probiotika zur Grundlage eines längeren, gesünderen Lebens zu machen – und zwar für alle.Wissenschaftliche Quellen:
Thompson, Ann K et al. Quality of life in patients with allergic rhinitis. Annals of Allergy, Asthma & Immunology, Volume 85, Issue 5, 347 - 348.
Bergmann KC, Zuberbier T. Effect of the Multi-Strain Probiotic SYN-53 in the Management of Allergic Rhinoconjunctivitis. Allergy. 2025 Aug;80(8):2158-2166. doi: 10.1111/all.16634. Epub 2025 Jun 27. PMID: 40577168; PMCID: PMC12368763.
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